Können sich die Toxine in Kosmetika im Laufe der Zeit in meinem Körper ansammeln?

Körperpflegeprodukte Toxine in Kosmetika

Es kann einem schon Angst einflößen, was die Aufsichtsbehörden so alles für den Kosmetikmarkt zulassen, besonders in den USA. Der Autor Dr Joseph Mercola weist in seinen Artikeln zum öffentlichen Gesundheitswesen darauf hin, dass in den US-amerikanischen Kosmetika derzeit etwa 13.000 Chemikalien gefunden werden können. Davon wurden nur 10 Prozent untersucht und als für den öffentlichen Konsum ungefährlich erachtet. So verrückt das auch klingt, obwohl die US Food and Drug Administration (FDA, Behörde für Lebens- und Arzneimittel) dazu bevollmächtigt ist, die Kosmetikindustrie zu kontrollieren und zu regulieren, machen sie das tatsächlich nur dann, wenn „Probleme“ auftreten.
In den Worten der FDA: „Nach dem Gesetz ist eine Zulassung vor der Markteinführung für Kosmetikprodukte und -inhaltsstoffe nicht nötig, mit der Ausnahme von Farbzusatzstoffen.”

Das ist besonders verstörend, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche US-amerikanische Frau täglich 12 Körperpflegeprodukte verwendet. Diese Produkte beinhalten etwa 168 verschiedene Chemikalien, während Männer etwa 85 solchen Chemikalien pro Tag ausgesetzt sind. Unglücklicherweise sind viele dieser Inhaltsstoffe alles andere als harmlos. Die kanadische NGO Environmental Defense testete 49 verschiedene Make-up-Produkte und stellte fest, dass 96% davon Blei und 20% Arsen enthielten.

Wie wird der Körper mit diesen Toxinen fertig?

Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Toxinen, mit denen der Körper umgehen muss: endogene und exogene Toxine. Erstere sind Wirkstoffe, die vom Körper als Nebenprodukt mancher Zellvorgänge produziert werden. Beispiele für solche Toxine sind Kohlendioxid, Harnstoff und Milchsäure. Exogene Toxine sind externe Substanzen, die unser Körper aufspalten oder abstoßen muss. Hier ist eine Liste der am häufigsten vorkommenden Haushaltstoxine, die einen Teil dieser exogenen Bedrohung bilden.

Die gute Nachricht ist, dass das meiste, was wir auf unsere Haut auftragen, nicht in unseren Blutkreislauf gelangt. Das liegt daran, dass die Haut gute Arbeit dabei leistet, uns zu schützen. Wenn dem nicht so wäre, bräuchten Diabetiker nur Insulinpflaster aufzukleben, anstatt Insulin zu spritzen.
Und selbst diejenigen, die es über die Haut in unseren Körper schaffen, werden in der Regel behandelt wie ein Toxin, das Sie mit Ihrer Nahrung eingenommen haben könnten. Die Leber existiert, um solche potentiell gefährlichen Stoffe loszuwerden. Zumindest kurzfristig.

Können sich die Toxine ansammeln?

Wie oben bereits erwähnt, ist unser Körper regelmäßig diversen Schwermetallen ausgesetzt. Sie sind in vielen der Produkte enthalten, die wir zu uns nehmen oder auf unsere Haut auftragen. Diese Metalle sind oft nicht auf der Verpackung angeführt, weil sie als „Nebenprodukte“ erachtet werden, die aus den kosmetischen Prozessen hervorgehen. Wenn wir mit diesen Wirkstoffen in Kontakt kommen und unsere Leber nicht optimal arbeitet, kann das Resultat eine Ansammlung sein.